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Lidl-Stepboard von Crivit: Fitness-Training für 22,99 Euro zu Hause

Frau beim Step-Training barfuß auf Stepper in hellem Wohnzimmer mit Sportmatte, Hanteln und Wasserflasche.

Ohne Fitnessstudio und kostspieliges Abo trotzdem intensiv trainieren: Ein preiswertes Fitnessgerät aus dem Discounter sorgt derzeit bei Fans des Heimtrainings für Aufmerksamkeit.

Viele möchten ihre Fitness verbessern, ohne in überfüllte Studios zu gehen oder hohe Beiträge zu zahlen. Genau dafür bietet Lidl derzeit ein kompaktes Trainingsgerät zum kleinen Preis an: ein Stepboard der Eigenmarke Crivit. Es kostet weniger als ein monatlicher Fitnessstudio-Beitrag, findet unter beinahe jedem Bett Platz und eignet sich für Cardio-, Kraft- und Gleichgewichtstraining.

Was das preiswerte Fitness-Board von Lidl bietet

Kern des Angebots ist eine einfache, widerstandsfähige Step-Plattform. Zunächst erscheint sie wenig spektakulär, ihre Vielseitigkeit zeigt sich jedoch im täglichen Training. Das Board kostet 22,99 Euro und liegt damit ungefähr im Preisbereich einer einzelnen Pilates-Stunde in vielen Studios.

In erster Linie dient das Gerät für typische Step-Bewegungen, also wiederholtes Auf- und Absteigen in langsamem oder schnellem Tempo. So lässt sich die Herzfrequenz wirksam erhöhen, ohne dass im Wohnzimmer viel Raum erforderlich ist. Darüber hinaus kann die Plattform verwendet werden als:

  • Step für fordernde Cardio-Workouts
  • Balance-Board für Übungen zum Gleichgewicht
  • Unterlage für Kraftübungen wie Squats, Ausfallschritte, Dips oder Stützübungen

Eine Besonderheit sind die in das Board eingebauten Expander. Mit ihnen lassen sich Oberkörperbereiche wie Schultern, Arme und Rücken gezielt trainieren. Damit wird aus der reinen „Bein-Trainingshilfe“ ein kompaktes, vielseitiges Heimstudio.

Für knapp 23 Euro bekommt man ein multifunktionales Fitness-Tool, das Cardio, Kraft und Stabilitätstraining in einem Gerät vereint.

Höhenverstellung: sanft beginnen oder intensiv trainieren

Damit das Board für verschiedene Fitnessniveaus geeignet ist, kann seine Höhe in zwei Stufen angepasst werden. Die Umstellung erfolgt innerhalb weniger Sekunden ohne Werkzeug und verändert die Trainingsintensität deutlich.

Zwei Höhen für unterschiedliche Trainingsziele

Die niedrigere Position beträgt etwa 10 Zentimeter. Sie passt besonders gut zu:

  • Einsteigerinnen und Einsteigern
  • gelenkschonenden Cardio-Einheiten
  • reha-orientierten Bewegungen bei moderater Belastung

In der höheren Einstellung erreicht das Board rund 15 Zentimeter. Der geringe Unterschied klingt zunächst unbedeutend, führt aber dazu, dass:

  • Oberschenkel und Gesäßmuskulatur wesentlich stärker belastet werden
  • die Herzfrequenz rascher steigt
  • der Kalorienverbrauch je Trainingseinheit zunimmt

Bei Step-Ups, Squats oder seitlichen Auf- und Abbewegungen auf der höheren Stufe ist der Unterschied schnell spürbar. Vor allem die Gesäßmuskeln und die Vorderseiten der Oberschenkel arbeiten intensiver. Langfristig kann das die Stabilität im Alltag verbessern, etwa beim Treppensteigen oder beim Tragen schwerer Einkaufstaschen.

Weshalb Step-Training besonders wirksam ist

Die Stärke von Step-Workouts liegt in der Verbindung von Ausdauer- und Krafttraining. Dabei wird ein natürliches Bewegungsmuster genutzt – Treppensteigen –, jedoch in höherem Tempo und mit kontrollierter Ausführung.

Zu den klassischen Übungen auf dem Board zählen beispielsweise:

  • Auf- und Absteigen im Takt der Musik
  • seitliche Steps mit abwechselnden Beinen
  • Squats mit einem Fuß auf dem Board für eine höhere Belastung
  • Ausfallschritte mit dem hinteren Bein auf dem Board
  • Stützpositionen wie Planks, bei denen Hände oder Füße erhöht aufliegen

Wer Step-Bewegungen mit Halteübungen für die Körpermitte verbindet, trainiert neben Beinen und Po auch Bauch- und Rückenmuskulatur. Gerade Personen, die viel sitzen, können damit Beschwerden im unteren Rücken vorbeugen.

Regelmäßige Step-Einheiten verbessern die Kondition, straffen die Muskulatur und bringen Abwechslung in das oft monotone Heimtraining.

Stabil, rutschfest und für den Alltag geeignet

Den Kundenbewertungen zufolge erzielt das Lidl-Board überraschend gute Ergebnisse. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,9 von 5 Sternen. Besonders häufig heben Nutzerinnen und Nutzer die Standfestigkeit sowie die rutschhemmende Oberfläche hervor.

Mit etwa 2,8 Kilogramm ist das Gerät leicht genug, um es unkompliziert zu transportieren, zugleich aber schwer genug, um bei Bewegungen nicht ständig zu verrutschen. Die strukturierte Oberseite bietet sowohl Schuhen als auch nackten Füßen sicheren Halt. Gummierte Füße unter der Basis halten das Board zudem auf glatten Untergründen wie Fliesen oder Laminat stabil.

Für kleine Wohnungen ist auch die Aufbewahrung praktisch: Das Board kann hochkant an die Wand gestellt oder unter das Bett geschoben werden. Wer das Wohnzimmer nach dem Training rasch wieder frei haben möchte, dürfte das besonders zu schätzen wissen.

Wie schlägt sich das Stepboard im Vergleich zu Pilates?

Beim Preis ist der Vergleich eindeutig: Eine einzelne Pilates-Stunde mit Trainerin oder Trainer kostet häufig zwischen 15 und 25 Euro. Für einen ähnlichen Betrag gibt es hier ein Gerät, das dauerhaft genutzt werden kann. Offen bleibt jedoch die Frage, ob das Board eine Pilates-Einheit vollständig ersetzen kann.

Pilates konzentriert sich besonders auf kontrollierte Bewegungsabläufe, Atmung und die tiefer liegende Rumpfmuskulatur. Das Stepboard ist stärker auf dynamische Belastungen und Herz-Kreislauf-Training ausgerichtet. Dennoch können verschiedene Pilates-Elemente übernommen werden, darunter:

  • Stützvarianten für die Körpermitte
  • kontrollierte Beinbewegungen im Ausfallschritt
  • Balance-Übungen im Einbeinstand

Regelmäßiges Training mit dem Board verbindet somit Ausdauertraining mit funktionellem Krafttraining. Die gezielte Aktivierung der Tiefenmuskulatur, wie sie etwa in Mattenkursen erfolgt, lässt sich damit allerdings nur teilweise erreichen. Für viele Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler genügt dies dennoch, um fitter zu werden, die Haltung zu verbessern und sich im Alltag leichter zu bewegen.

Für wen das Lidl-Stepboard besonders sinnvoll ist

Vor allem folgende Personen können profitieren:

  • Menschen, die unkompliziert zu Hause trainieren möchten
  • Personen, die nicht an Studiogeräte gebunden sein wollen
  • alle, die kurze und intensive Einheiten in ihren Alltag einbauen möchten
  • Menschen mit wenig Platz, die eine flexible Trainingslösung suchen

Fortgeschrittenere können das Board mit freien Gewichten wie Kurzhanteln oder Kettlebells ergänzen. Dadurch sind anspruchsvollere Ganzkörperübungen möglich, beispielsweise Kniebeugen mit Zusatzgewicht und anschließendes Aufsteigen auf das Board. Auch Intervalltraining passt gut dazu: 30 Sekunden schnelle Steps, 30 Sekunden Kraftübung, eine kurze Pause und dann wieder von vorn.

Wie häufig sollte man mit dem Stepboard trainieren?

Als realistischer Einstieg bieten sich drei Trainingseinheiten wöchentlich an. Jede davon dauert 20 bis 30 Minuten und kombiniert Step-Übungen mit Kräftigung. Wer gerade erst beginnt, sollte die niedrigere Stufe wählen und Tempo sowie Dauer schrittweise erhöhen.

Bei Knie- oder Hüftproblemen empfiehlt es sich, vorsichtig zu starten und bei Unsicherheit medizinischen Rat einzuholen. Step-Training kann die Gelenke beanspruchen, insbesondere wenn die Höhe zu schnell gesteigert wird oder zu viele Sprungbewegungen eingebaut werden.

Darauf kommt es beim Heimtraining mit dem Step an

Damit das Training langfristig Freude macht und Verletzungen vermieden werden, sind einige Grundregeln hilfreich:

  • Immer mit dem gesamten Fuß auf das Board steigen, niemals nur mit der Fußspitze.
  • Den Blick nach vorn halten, statt fortlaufend auf die Füße zu schauen.
  • Zunächst langsam trainieren und das Tempo erst später erhöhen.
  • Bei empfindlichen Gelenken Schuhe mit fester Sohle tragen.
  • Das Training bei Schwindel oder Schmerzen sofort beenden.

Hilfreich ist zudem, dass online zahlreiche kostenlose Step-Workouts verfügbar sind, die sich mit einem solchen Board direkt mitmachen lassen. Ein Coach begleitet die Einheiten dabei virtuell, während das Lidl-Gerät die Trainingsgrundlage bildet.

Wer das Board sinnvoll nutzt, kann es mit einfachen Hilfsmitteln wie einer Matte, einem Theraband oder leichten Hanteln ergänzen. Auf diese Weise entsteht nach und nach ein kleines Heimstudio, das deutlich günstiger als dauerhafte Abonnements und Spezialkurse bleibt und dennoch viele Optionen für das Training von Herz, Muskulatur und Gleichgewicht eröffnet.

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